Mammut-kreativ-mitmach-Werkstatt
Bernhard Röck Dipl.-Industriedesigner (FH)
als Elfenbeinschnitzer in der Handwerksrolle Rhein/Main eingetragen

MAMMUTEISZEITKUNSTHANDWERK

Das Mammut ist das Charaktertier der Eiszeit. Aus deren Stoßzähnen haben unsere Vorfahren vor 40 000 Jahren die erste und älteste Kunst der Menschheit geschnitzt.

 

In echter Lebensgröße wurde von Elfenbeinschnitzern in Erbach-Günterfürst 2006 das Wollhaarmammut MAPO erschaffen. Die Website zeigt wie, wo und wann mit dem Mammut Erstaunen und Bewunderung erzeugt werden kann.

 

 

 

Broschüre Eiszeitkunst

 

 

 

 

 

Kurzportrait

 

 

Die Idee, ein lebensgroßes Mammut quasi zum Anfassen und möglichst "echt" zu gestalten, entstand Anfang der 90er Jahre, als die Schnitzer auf fossiles Elfenbein als Werkstoff umstiegen, damit Fertigkeiten und Spezialkenntnisse des exquisiten Kunsthandwerks nicht verloren gehen und der eigenständige Handwerksberuf überleben kann.

Großes Besucherinteresse, sowie ein durchweg sehr gutes Presse-Echo der Ausstellung beweist, daß Konzept und Außenwirkung für die Einkaufszentren nachhaltig positiv imagebildend sind. Dankschreiben und Buchungen für weitere Temine bestätigen die Richtigkeit des Angebots.

 

 

 

 

 

 

 

Termine

Weitere Termine zu den Mammut-Ausstellungen finden Sie unter Aktuelles.

 

 

Das Mammut in Lebensgröße

 

 

Echte Eye-Catcher

 

Lebensgroße Eiszeittiere, besonders die Mammut-Familie beeindruckt groß und klein. Der Blickfang der Ausstellung/Aktion MAMMUTEISZEITKUNSTHANDWERK wird nahezu pausenlos bestaunt und fotographiert.

 

MAPO hat eine Grundfläche von ca. 2 x 6 Meter, Höhe 3,2 Meter, Gewicht ca 350 kg. Europäische Brandschutzvorschriften sind berücksichtigt. Eine Aktionsfläche ab wenigstens 100 qm ist wünschenswert. Für Werkstatt und Beleuchtung reicht Lichtstrom aus. Preise richten sich nach Umfang und Aufwand sowie Entfernung (von Erbach/Odenwald). Eine 2-Wochen-Aktion kostet ca 8.000 EUR + MwSt. Pressetexte und Hilfe bei Plakaterstellung ist Teil unseres Angebots.

 

In den folgenden Städten fand unsere Mammut-Ausstellung statt:

Stralsund, Lübeck, Kiel, Ulm, Berlin, Freiburg, Oberhausen, Hamburg, Heidenheim, Chemnitz, Öhringen, Villingen-Schwenningen, Erbach/Odenwald

 

Informationen zur Ausstellung / Aktion MAMMUTEISZEITKUNSTHANDWERK

  

Bei Interesse an unserer Ausstellung/Aktion kontaktieren Sie uns bitte und wir werden schnellstens einen Ortstermin zum Vorgespräch vereinbaren. Wenn Umfang, Örtlichkeit und sowohl Kosten und Termin klar sind, wird dies in einem Vertrag festgehalten.


Zum Diorama Wollnashorn mit Baby passt die Vitrine mit einem Wollnashorn-Unterkieferfragment und eine Bildwand mit Motiven aus dem Leben von Wollnashörnern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Elfenbeinschnitzer-Handwerk steht im Mittelpunkt der Ausstellung/Aktion MAMMUTEISZEITKUNSTHANDWERK.

 

Mindestens zwei ausgebildete Handwerker betreuen die Schau während der Kernöffnungszeiten und machen die Führungen, die beim Centermanagement angemeldet sind.

An den Arbeitsplätzen wird geschnitzt und gedrechselt. Auskünfte zu Ausbildung, Arbeitstechniken, Artenschutz etc. werden gerne und kompetent gegeben.

 

 

 

  

Elfenbeinschnitzer und Drechsler bei der Arbeit.
  

 

 

 

Original-Fundstücke von längst ausgestorbenen Eiszeittieren sind so präsentiert, dass man durch "Begreifen" die Exponate wertschätzt. In Museen wäre das undenkbar. Haut und Haare, sowie empfindliche Aussstellungsstücke sind hinter Glas.

 

 

Der Abbau und Abtransport beginnt gewöhnlich am letzten Aktionstag ca. 4 Stunden vor Schließung des Hauses, oder am nächsten Tag.

 

Das Elfenbeinschnitzer-Handwerk...

... entstand in der Altsteinzeit vor über 40.000 Jahren. Der moderne Mensch, Homo Sapiens, wanderte aus Afrika nach Mitteleuropa ein. In dieser Zeit verschwand der lange vorher hier verbreitete Neandertaler.

In Höhlen am Rand der schwäbischen Alb schnitzten Steinzeitmenschen aus Mammutelfenbein Tier- und Menschenfiguren, die gegenwärtig als die ältesten bekannten Kunstwerke der Menschheit intensiv wissenschaftlich erforscht werden.

Neben der Eiszeit-Kunst belegen Funde von Musikinstrumenten und eine große Fülle an eiszeitlichem Schmuck, überwiegend auch aus Mammut-Stoßzähnen geschnitzt, den Aufbruch in eine neue Zeit. Archäo-Techniker haben die spanabhebende Arbeitsweise der Steinzeit-Elfenbeinschnitzer mit deren Feuerstein-Werkzeugen vielfach nachgewiesen.

Für alle von Menschenhand geschaffene Kunst und Kultur ist das Elfenbeinschnitzer-Handwerk Ursprungsberuf. Ob Vogelherd-Wildpferd, Mammut oder Löwenkopf, alle Eiszeit-Kunstwerke, auch der Löwenmensch, wurden einst von Elfenbeinschnitzern ausgedacht und gestaltet.

Das Elfenbeinschnitzer-Handwerk wird in Deutschland als Ausbildungsberuf angeboten und von einigen wenigen Kunsthandwerkern noch ausgeübt.

Seit Oktober 1989, als der afrikanische Elefant in die höchste Schutzstufe des Washingtoner Artenschutz-Abkommens aufgenommen wurde, haben die Werkstätten die Verarbeitung von rezentem Elfenbein nahezu völlig eingestellt. Die Berufsbezeichnung Elfenbeinschnitzer wurde in der Handwerksordnung beibehalten.

Seitdem machen es die Handwerker den Eiszeit-Schnitzern gleich und verwenden fossiles Mammut-Elfenbein. Andere, schon fast vergessene Werkstoffe wie Tagua (Steinnüsse), Knochen und Geweih werden wiederentdeckt.

Die Eiszeit-Kunst rückt in den Fokus der Wissenschaft und es gibt weltweites Interesse an der Altsteinzeit und den ältesten Kunstwerken. Diese Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit könnte das Elfenbeinschnitzer-Handwerk vor dem "Aus" retten. Aktuell wird ein Vorschlag vorbereitet, das Elfenbeinschnitzer-Handwerk als immaterielles Kulturgut von der UNESCO anzuerkennen.

 

 

Die letzten Mammuts

 

Wrangel-Mammut, mammuthus primigenius vrangeliensis

 

Bis zum Massensterben vieler großer Säugetierarten

am Ende der letzten Eiszeit vor 10 000 bis 12 000 Jahren

waren die Mammuts fast weltweit verbreitet. Durch

ein dichtes Fell hervorragend an tiefe Temperaturen

angepasst, zogen sie in Herden über die eiszeitliche

Steppe. Als Gründe für das Aussterben der zotteligen

Elefanten gelten die Klimaerwärmung und die Bejagung

durch den Menschen.

Auf der 7600 Quadratkilometer großen Wrangelinsel

im Polarmeer vor Nordostsibirien überlebten einige

Mammuts 6000 Jahre länger als ihre Artgenossen auf

dem Festland. Die Insel war zunächst Teil des Festlands,

wurde aber dann durch den steigenden Meeresspiegel

abgeschnitten und die kleine Mammut-Population begann

sich zu verzwergen. Sie erreichten im günstigsten Fall

noch eine Schulterhöhe von max. 2,20 m.

Noch vor 3700 Jahren lebten diese „Zwergmammuts“

isoliert auf der Wrangelinsel, starben dann jedoch innerhalb

kurzer Zeit aus. Als Auslöser für das Aussterben der

Inselelefanten kommt nur eine plötzliche Katastrophe in

Frage, wie eine schnelle Klimaveränderung oder vielleicht

auch die Einwanderung des Menschen?

 

2013 wurde das mittelgroße Wrangelmammut

von Bernhard Röck und Jakob Mühlbauer

in Erbach / Günterfürst zu Ausstellungszwecken gebaut.

 

Bernhard Röck · Haisterbacher Str. 13 · D 64711 Erbach / Günterfürst